Workshop, Arbeitsgruppen etc.

!!!ACHTUNG: ORTSÄNDERUNG!!!

Die Aktionskonferenz wurde ins Amerlinghaus verlegt, da die Universität Wien bürokratische Hürden vorgeschoben hat und uns somit die Aula und die Räumlichkeiten am Campus verwehrt wurden. Scheinbar hat die Universität wenig Interesse daran antifaschistische Veranstaltungen auf Universitätsgelände stattfinden zu lassen. Dies wird uns nicht an unserem Ziel hindern die antifaschistische Aktionskonferenz abzuhalten und damit den ersten Schritt zu setzen einen breiten massenhaften Protest gegen den WKR-Ball zu organisieren. Kommt zum Amerlinghaus und beteiligt euch an den Debatten!

Amerlinghaus: http://tinyurl.com/6j2ryfr

WS: (Anti-) Faschismus heute

Faschismustheorien und antifaschistische Arbeit

Dass die Crème de la Crème der rechtsextremen Kräfte aus ganz Europa auch kommendes Jahr am WKR Ball ihr Tanzbein schwingt, ist nur ein Höhepunkt rechter Umtriebe. Doch wie sind die verschiedenen rechten Kräfte einzuschätzen? Angesichts des Aufstiegs (rechter und) rechtsextremer Parteien in ganz Europa, der aktuellen Wirtschaftskrise und der autoritären Krisenverarbeitung stellt sich die Frage nach einer politischen Einschätzung und Benennung der verschiedenen Gruppierungen am rechten Rand. Ein differenziertes Verständnis des Faschismusbegriffs – sowohl historisch als auch gegenwärtig – ist dabei politisch wichtig. Während in bürgerlichen Diskursen über eine potentielle faschistische Gefahr lieber geschwiegen wird, weiten andere den Faschismusbegriff auf ein zu weites Spektrum autoritärer und rechter Politiken aus. Wie können Phänomene wie autoritäre Staatlichkeit, rechtextreme Parteien (mit ihren verschiedenen Flügeln), die antimuslimischen „Bürgerinitiativen“ oder militante Nazischlägertruppen eingeordnet werden? Und was bedeutet die Analyse für antifaschistische Strategien, von der Konfrontation auf der Straße über Informationsarbeit in der Öffentlichkeit bis hin zur Arbeit in breiten Bündnissen?

WS: Scheint die Sonne auch für Nazis?

Antifaschistischer Protest ist immer wieder mit der Frage angeblicher demokratischer Legitimierung rechtsextremer Gruppierungen und Veranstaltungen (WKR Ball) konfrontiert. Aus diesem Grund wollen wir die Frage behandeln, wie viel Burschenschafter die österreichische Demokratie verträgt. Außerdem soll die Frage analysiert werden, wie ein breiter antifaschistischer Konsens mit langfristiger Handlungsperspektive erarbeitet werden kann.

WS: Spannungsfeld FPÖ:

„In diesem Workshop wollen wir uns den Beriffen ‚Deutschnationalismus‘ und ‚Rechtspopulismus‘ gemeinsam annähern. Sie bilden die Klammer für die Beschäftigung mit der FPÖ zwischen burschenschaftlichem Einfluss und Massenpartei. Besonderes Augenmerk wollen wir auf die Wahlerfolge legen, die sie mit diesem Spagat erringen. Außerdem soll als Ziel ein Positionierungsvorschlag zur FPÖ und ihren Konzepten zwischen Deutschnationalismus und Rechtspopulismus erarbeitet werden.“



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NoWKR | Aktionskonferenz

 

 

Am 27. Jänner 2012 findet zum 59 Mal der Ball des Wiener Korporations Ring statt. Erschreckend daran ist nicht nur, dass den Burschenschaften erneut die repräsentative Hofburg zur Verfügung steht, sondern dass dieser Tag mit dem Tag der Auschwitz Befreiung zusammen fällt.

Es gibt genug Gründe gegen den WKR Ball aktiv zu sein: während die organisierenden Burschenschaften als Bindeglied zwischen militanter Neonaziszene und parlamentarischem Rechtsextremismus dient, nutzt die FPÖ die Veranstaltung zur internationalen Vernetzung mit der europäischen Rechten. Angesichts der Tatsache, dass Burschenschaften eine wichtige Rolle in der FPÖ einnehmen, verdeutlichen die aktuellen Umfragewerte der FPÖ die Notwendigkeit eines breiten antifaschistischen Protestes.

Der 8. Mai hat die Möglichkeit eines breiten und lautstarken Protests verdeutlicht. An diesem Erfolg und den Erfahrungen der letzten Jahre anknüpfend, wollen wir mit einer ganztägigen Aktionskonferenz gemeinsam den Startpunkt für die antifaschistische Mobilisierung gegen den BurschenschafterBall setzen. Auf der Aktionskonferenz wollen wir in Work. shops und Diskussionsrunden die inhaltliche und praktische Ausrichtung unseres Protestes erarbeiten.

Mit einem Erfahrungsbericht von der Naziblockade in Dresden und verschiedenen Arbeitsgruppen (u.a. zu Rechtshilfe, Bündnisarbeit, Demo/Blockade…)

Kontakt: 8mai-wien@riseup.net

10:00 – 10:30 Begrüßung
10:30 – 11:00 Input: „Der rechte Rand“
11:15 – 12:30 Workshops
WS1: Scheint die Sonne auch für Nazis? 

>> Rechtsextremismus und demokratische Legitimation

WS2: Spannungsfeld FPÖ 

>> zwischen Deutschnationalismus und europäischem Rechtspopulismus

WS3: (Anti-)Faschismus heute 

>> Faschismustheorien und antifaschistische Arbeit

12:30 – 13:30 Mittagspause
13:30 – 14:00 Bericht von „Dresden-Nazifrei“
14:00 – 14:15 Vorstellung Minimalkonsens/Arbeitsgruppen
14:30 – 16:00 Arbeitsgruppen
16:15 – 17:30 Abschlussplenum
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Rechtshilfe, Nachbearbeitung und co.

Update Rechtshilfe:

Für Repressionsbetroffene bei der Demo am 8.Mai wird es am Sonntag, 15.5.2011 um 16 Uhr im Großraumbüro der ÖH Uni Wien am Campus (altes AKH, Hof 1, hinterm Billa) ein Nachbereitungstreffen geben um euch bei euren Verfahren zu beraten und zu unterstützen.

Schreibt für euch selber ein Gedächtnisprotokoll http://rechtshilfe.servus.at/content/ged%C3%A4chtnisprotokoll über euren Vorfall und sucht nach möglichen ZeugInnen. Nehmt zu dem Treffen alle Dokumente mit, die ihr von der Polizei soweit bekommen habt.

Wenn ihr Zeuge oder Zeugin einer Verhaftung oder einer Repressionsmaßnahme wart, schreibt bitte ebenfalls ein Gedächtnisprotokoll und meldet euch vorerst am besten anonym bei der Rechtshilfe vom 8.Mai.

Schickt uns bitte keine Gedächtnisprotokolle! Diese sind für euch eine Gedächtnisstütze in späteren Verfahren, aber nicht zum unverschlüsselten Verschicken geeignet.

Kontaktadresse: rh-8mai-wien@riseup.net

Link zum PGP – Schlüssel

Der Standard: Zeugen sehen rüden Polizeieinsatz nach Demo

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Erweiteter Pressespiegel

Der Standard: FPÖ: Strache in Italien – Mölzer: Bankrottaussage des Dritten Lagers

Der Standard: Rechtes „Totengedenken“ ohne Strache

Die Presse: Ausnahmezustand rund um den Heldenplatz

Die Presse: Straches Absage „keine Distanzierung“

Die Presse: „Überlassen Heldenplatz nicht den Nazis“

Die Presse: „Totengedenken“ – Polizei befürchtet Ausschreitungen

Die Presse: „Honorige Gäste“: Strache verteidigt Totenrede

orf.at: Heftige Proteste gegen Totengedenken

Der Kurier: 8.Mai Totengedenken ohne Strache

Die Krone: Burschenschaften gegen dieses „dieses Pack da drüben“ in Wien

Österreich: Strache sagt seinen Auftritt ab

tt.com: Strache sagt umstrittene Rede ab

ichmachpolitik.at: Video vom Totengedenken samt Proteste dagegen

at.indymedia.org Liveticker

 

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Aktuelle Demonstrationsrouten

Route der Burschenschafter/Nazis und der Antifa-Gegendemo:


Treffpunkt 19:30 Mölkerbastei – 20:00 „Abmarsch“ – Schreyvogelgasse – Rosengasse – Schenkenstraße – Petrarcgasse – Minoritenplatz – Ballhausplatz – Heldenplatz/Krypta

Offiziell angemeldet von „Ring Volkstreuer Verbände“

Abschluss-Kundgebungen:

Info: Laut Polizei wird die Gegenkundgebung der IKG, Grüne und SJ um ca. 20:30 zurück verlegt. Die antifaschistische Demonstration des 8.Mai-Bündnisses wird um 19:30 das Heldentor passieren. Laut Polizei wird das Heldentor ab ca. 19:30, nach der antifaschistischen Demonstration geschlossen. Es bleibt nur noch der Zugang über den Michaelerplatz offen.

Route der antifaschistischen Gegendemonstration:

Ab 18:30 Demo über den Ring zum Heldenplatz.

Rechtshilfe-Update: Wird morgen veröffentlicht!

Info-Ticker für morgen: at.indymedia.org

 

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Programm-Ankündigung

Eines vorweg: Uns ist ein kleiner Überraschungscoup gelungen – Roy de Roy wird ein Live-Konzert zum Auftakt der antifaschistischen Proteste bieten.

17:00: Beginn der Befreiungsfeier – Redebeiträge der unterstützenden Gruppen

17:45: Konzert von Roy de Roy

18:30: Demonstration gegen FPÖ, Nazis und Burschenschaften

 

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Medienspiegel

Ots-Aussendung von Laura Rudas

Ots-Aussendung von Karl Öllinger

Ots-Aussendung der Israelitischen Kultusgemeinde

Der Standard: „alpen-donau.net“ wirbt für Totengedenken mit Strache

Der Standard: Strache umwirbt wieder den rechten Rand

Der Standard: Nowotny Grab – Geschichtsnachhilfe für die FPÖ

Der Standard: Aufregung und Gegenkundgebung gegen Totengedenken

Die Presse: „Honorige Gäste“: Strache verteidigt Totenrede

oe24.at: Rechter Aufmarsch bei Totengedenken

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Info Update

Die Proteste gegen das „Heldengedenken“ von FPÖ, Burschenschaften und Nazis werden am 8.Mai um 17:00 mit einem Befreiungsfest vor der Universität Wien am Ring beginnen. Bei den heutigen Verhandlungern mit der Polizei wurde dies bestätigt. Die Burschenschaften treffen sich um 19:30 bei der Mölker Bastei und werden durch den 1.Bezirk zum Heldenplatz marschieren.

Ebenfalls um 19:30 wird sich die antifaschistische Demonstration in Bewegung setzen. Über den genauen Verlauf werden wir euch morgen informieren. Das Programm des Befreiungsfestes wird in den nächsten Tagen online gehen.

Auch die Nazis von alpen-donau bewerben das „Heldengedenken“ und veröffentlichten die offizielle Einladung.

 

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Rückblick 2004: „Heldengedenken“ des WKR mit H.C. Strache

Wien, 8. Mai 2004 – national-freiheitliche Burschenschafter bedauern den Sieg der Alliierten am 8. Mai 1945. Als Hauptredner fungiert der Wiener FPÖ Obmann Heinz Christian Strache. Als etwa 500 GegendemonstrantInnen hinter der Polizeiabsperrung „Nazis raus“ rufen, bescheinigt er diesen „faschistischen ungeist“.

\“Heldengedenken\“ 2004

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8. Mai – Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus

Aufmarsch von FPÖ, Burschenschaften und Nazis stoppen!

Der 8. Mai ist der Tag der Kapitulation des Nationalsozialismus. Dieses Datum ist das Symbol für das Ende des 2. Weltkrieges und des Nationalsozialismus, der 60 Millionen Menschenleben kostete. In den Konzentrationslagern wurden ein Drittel aller europäischen Juden und Jüdinnen ermordet, sowie Roma und Sinti, politische Gegner_innen, Homosexuelle und viele andere Gruppen, die nicht in die menschenverachtende nationalsozialistische Ideologie passten.

Es fällt schwer, angesichts der Opfer von einem Feiertag zu reden – es ist trotzdem ein Feiertag für alle, die das Ende des von den Nazis angezettelten Krieges und seinem sinnlosen Blutvergießen feiern und ein Feiertag für alle, die verhindern wollen, dass es wieder Konzentrationslager gibt, in denen systematisch Menschen umgebracht werden.

Nazi-Aufmarsch stoppen!

Die rechtsextremen Burschenschafter schämen sich nicht, diesen Tag zum Anlass der Trauer um die „totale Niederlage“ und zum Gedenken an ihre Held_innen zu nehmen– sie machen damit die Täter_innen zu Opfern. Das nehmen sie zum Anlass einen Fackelzug zum Heldenplatz, als Zeichen ihrer Trauer, zu veranstalten.

Das erste Mal seit 2004 ist HC Strache als prominenter Redner dazu eingeladen. Das hat Tradition. In den letzten Umfragen ist die FPÖ gleichauf mit den Regierungsparteien. Gleichzeitig versucht Strache das deutschnationale Stammklientel zu bedienen, um ein Zeichen für seine wahre Gesinnung zu setzen.

Demo gegen Rechts!

Der 8. Mai ist kein Tag der Trauer, sondern der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Gedenkens an die Opfer des Faschismus! Es ist ein Skandal, dass die Burschenschafter diese Veranstaltung durchführen dürfen! Da es die gewählten Politiker_innen offensichtlich nicht verhindern wollen, dann müssen wir das machen:

Komm zur Demonstration am 8. Mai um 17.00 am Schottentor!

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